Am heutigen Tag hatten die Klassen 3a und 3b besonderen Besuch:
Frau Ulbricht von der Polizei kam zu uns in die Schule, um gemeinsam mit den Kindern über das wichtige Thema Gewaltprävention zu sprechen. In der ersten Schulstunde arbeitete Frau Ulbricht mit der Klasse 3a, in der zweiten Stunde mit der Klasse 3b.
Zu Beginn stellte sie die Frage: „Was ist eigentlich Gewalt?“
Um dies herauszufinden, spielten die Klassen ein Mitmach-Spiel. Dabei sollten die Kinder aufstehen, wenn sie bestimmte Situationen schon einmal erlebt hatten, oder sitzen bleiben, wenn nicht. Schnell wurde deutlich, dass (fast) alle Kinder bereits Erfahrungen mit verschiedenen Formen von Gewalt gemacht hatten. Besonders wichtig war die Erkenntnis, dass Gewalt nicht nur körperlich stattfinden kann.
Ein weiterer wichtiger Teil der Stunde war die Geschichte von Franz, einem Jungen, der neu in die Klasse kommt. Wir sollten uns in Franz hineinversetzen: Wie fühlt man sich, wenn man eine schlechte Nachricht bekommt oder etwas einen ärgert? Wo lassen wir unseren Frust dann aus? Und was passiert, wenn wir diese Wut an jemandem auslassen, der gerade erst zu uns kommt und uns noch gar nicht kennt? Gemeinsam überlegten wir, wie sich Franz fühlen würde, wenn wir ihm nicht respektvoll begegnen, sondern unsere schlechte Laune an ihm auslassen. Schnell wurde klar: Franz würde sich dabei weder wohl noch willkommen fühlen. Gleichzeitig sprachen wir darüber, wie wichtig es ist, neue Mitschüler freundlich aufzunehmen und eigene Gefühle so zu zeigen, dass niemand verletzt wird.